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Kernkompetenzen

Kernkompetenzen werden oft über einen langen Zeitraum unter erheblichem Einsatz von Ressourcen aufgebaut.
Kernkompetenzen werden oft über einen langen Zeitraum unter erheblichem Einsatz von Ressourcen aufgebaut.

Kernkompetenzen schaffen Strategievorteile


Eine Kernkompetenz ist eine besondere Fähigkeit, ein spezielles Wissen oder eine gewisse Erfahrung, die ein Unternehmen in einem bestimmten Bereich aufgebaut hat und durch die es in der Lage ist, langfristig Wettbewerbsvorteile aufzubauen. Dabei kann es sich um Produkt-, Markt- oder Prozess-Know-how handeln. Im Bereich des Prozess-Know-hows kann ein Unternehmen zum Beispiel besondere Kompetenz im Bereich der Fertigungs- und Montage- oder Logistikprozesse haben, die es ihm ermöglichen, gegenüber der Konkurrenz Kostenvorteile zu erzielen.

Das Besondere an Kernkompetenzen ist, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Kundennutzen liefern und dass sie schwer von der Konkurrenz zu imitieren sind. Kernkompetenzen werden oft über einen langen Zeitraum unter dem erheblichen Einsatz von Ressourcen aufgebaut. Sie schaffen Wettbewerbsvorteile und sichern so den Bestand des Unternehmens.

Neue Geschäftsfelder durch Innovation

Ihr strategisches Ziel als Unternehmer sollte es sein, möglichst eine gewisse Anzahl von Kernkompetenzen in Ihrem Unternehmen aufzubauen und diese so zu verknüpfen, dass Innovationen entstehen können. Da der Aufwand zum Aufbau von Kernkompetenzen hoch ist, sollten sie sich auf eine oder wenige konzentrieren.

Die Verknüpfung verschiedener Kernkompetenzen in Verbindung mit Innovationen ermöglicht die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Ein Standardbeispiel hierfür ist ein Automobilhersteller, dessen Kompetenz in der Motorenherstellung liegt. Diese Kernkompetenz hat es dem Unternehmen ermöglicht, Motoren auch für andere Geschäftsbereiche erfolgreich zu konzipieren, etwa für Motoräder, Schiffe und Rasenmäher.

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