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Deckung des Kapitalbedarfs | Eigenkapital

Eigenkapital ist ein Sicherheits- und Risikopolster, wird aber auch als wesentliches Kriterium der Kreditwürdigkeit gesehen.
Eigenkapital ist ein Sicherheits- und Risikopolster, wird aber auch als wesentliches Kriterium der Kreditwürdigkeit gesehen.

Zwei wichtige Funktionen


Unter Eigenkapital versteht man Geldmittel (Ersparnisse, Kapitaleinlagen) oder Werte (Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge), die vom Unternehmer selbst zur Finanzierung in das Unternehmen  eingebracht werden. Das Eigenkapital erfüllt bei der Finanzierung zwei wichtige Funktionen:
  • Als Sicherheits- und Risikopolster: Eigenkapital verringert die Gefahr von Liquiditätsproblemen dadurch, dass mehr direkt verfügbare Mittel zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen (Löhne, Lieferantenrechnungen) zur Verfügung stehen.
  • Als Kriterium der Kreditwürdigkeit: Die Höhe des eingebrachten Eigenkapitals bei der Unternehmensgründung ist entscheidend bei Kreditverhandlungen. Je höher der eigene Anteil, desto besser ist die Verhandlungsposition bei der Kreditaufnahme. Ungefähr 15 bis 20 Prozent des Gesamtfinanzierungsbedarfs sollten bereits durch Eigenkapital abgedeckt sein.

Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis gibt es Förderprogramme, sogenannte Eigenkapitalhilfedarlehen. Ansprechpartner ist die Saarländische Investitionskreditbank.

Saarländische Investitionskreditbank AG

 
 

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