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Glossar | Buchstaben N-S

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Fachbegriffe N-S

Fachbegriffe T-Z

 
Öffentlichkeitsarbeit
- siehe Public Relations

Opportunitätskosten
O. sind der mögliche, aber entgangene Nutzen, der bei einer anderen Verwendung von Gütern oder Finanzmitteln erzielbar gewesen wäre.

Passiva
P., auch Passivseite genannt, sind Bestandteil der Bilanz. Es werden Eigenkapital und Fremdkapital (Verbindlichkeiten aus Waren und Leistungen, kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen) ausgewiesen. Zur Bewertung der Positionen auf der Passivseite sind die §§ 264 ff. HGB anzuwenden.

Patent
Ein P. ist ein gewerbliches Schutzrecht auf eine technische Erfindung, das ein zeitlich begrenztes Ausschlussrecht gewährt. Ein Patent gibt seinem Inhaber das Recht, anderen zu untersagen, die patentierte Erfindung zu verwenden, also beispielsweise ein geschütztes Erzeugnis gewerblich herzustellen, anzubieten oder zu benutzen oder ein geschütztes Verfahren gewerblich anzuwenden. Details sind im Patentgesetz (PatG) geregelt.

Personal Selling
P. beruht auf dem unmittelbaren Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer beim Absatz von Waren und Dienstleistungen, insbesondere beim Angebot erklärungsbedürftiger Produkte, wo das Kaufverhalten in großem Maße von Beratungs- und Überzeugungsleistungen des Verkäufers beeinflusst wird.

Personalaufwand
P. ist Bestandteil der Gewinn- und Verlust-Rechnung. Zum P. zählen Löhne und Gehälter sowie die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung.

Plan-GuV
Die P. stellt die zukünftige Ertragssituation eines Unternehmens dar und beruht auf prognostizierten Daten. In die geplante Gewinn- und Verlust-Rechnung fließen die geplanten Erträge und Aufwendungen ein. Der Aufbau entspricht der GuV des Jahresabschlusses.

Plan-Bilanz
Die P. ist eine Bilanz, die nicht vergangenheitsorientiert, sondern in die Zukunft gerichtet ist. Sie soll das zukünftige Vermögen, die Schulden und den zukünftigen Erfolg unter Berücksichtigung der Zielsetzungen des Unternehmens und seiner Abhängigkeiten vom Markt darstellen.

Plan-Cashflow-Rechnung
Die P. gibt aufbauend auf der Plan-GuV den erwarteten Zahlungsmittelüberschuss einer zukünftigen Periode wieder.

Privatentnahmen
Bei Personengesellschaften wird die Vergütung der Firmeninhaber nicht dem Personalaufwand der GuV zugerechnet. Die Inhaber erhalten ihre Vergütung über P. aus dem Unternehmen. Da dies unmittelbar zu einer Veränderung des Bestands an finanziellen Mitteln im Unternehmen führt, müssen sie in der Liquiditätsplanung angegeben werden.

Public Relations (PR)
P. ist die Öffentlichkeitsarbeit, die sich mit der Pflege der Beziehung zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit beschäftigt.

Rabatte
R. sind ein Instrument der Preispolitik. Man unterscheidet zwischen Geldrabatten (direkter Preisabschlag oder Gutscheine), Drauf- und Dreingabe-Rabatten und dem Skonto (Preisabsachlag als Entgelt für die Nichtinanspruchnahme eines Lieferantenkredits).

Rendite
R. ist der jährliche Gesamtertrag angelegten Kapitals. Zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Investitionen werden Renditen berechnet. Sie werden meist als Quotient der zukünftig erwarteten Rückflüsse (oder ehemals Gewinne) einer Investition und dem für die Investition eingesetzten Kapital dargestellt. Heutzutage erfolgt die Renditeberechnung ausschließlich auf Basis von Zahlungsströmen, was die Bedeutung von Liquiditätsplanung und Cashflow weiter erhöht hat.

Rentabilität
R. ist im Allgemeinen ein in Prozent ausgedrücktes Verhältnis zwischen einer Erfolgsgröße (z. B. Gewinn) und eingesetztem Kapital.

Return on Sales
- siehe Umsatzrentabilität

Risikokapital
R. ist eine - oft zeitlich begrenzte - Kapitalbeteiligung an jungen, innovativen Unternehmen, die trotz mangelnder Ertragskraft ein überdurchschnittliches Wachstum vermuten lassen. Beim Scheitern des Unternehmens kommt es in der Regel zum Totalverlust für den Kapitalgeber.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
R. sind Bestandteil des Umlaufvermögens und müssen bei bilanzierenden Unternehmen in der Bilanz aufgeführt und im Rahmen einer Inventur erfasst werden. Rohstoffe sind der Hauptbestandteil bei der Herstellung eines Produktes, Hilfsstoffe ein Nebenbestandteil,  Betriebsstoffe sind Verbrauchsstoffe im Produktionsprozess. 

Return on Investment (RoI)
Die RoI-Methode ist eine der zahlreichen Möglichkeiten zur Kapitalrenditeberechnung. R. gibt das Verhältnis des gesamten investierten Kapitals und des Umsatzes zum Gewinn an.

Rücklagen
R. entstehen hauptsächlich durch die Zurückhaltung von Gewinnen und durch die Einlage von zusätzlichem Eigenkapital. Sie sind Teil des Eigenkapitals eines Unternehmens.

Sales Promotion
- siehe Absatzförderung

Selbstkosten
S. sind die Summe aller durch den betrieblichen Herstellungsprozess entstandenen Kosten (Vollkosten) zur Herstellung eines bestimmten Produktes. Sie beinhalten sowohl Material-, Fertigungs-, Entwicklungs-, Entwurfs- und Verwaltungs- als auch Vertriebskosten.

Skonto
S. ist ein prozentualer Nachlass auf den Verkaufspreis, gekoppelt an bestimmte Zahlungsbedingungen. Es gibt einen Anreiz zum Barzahlen oder unverzüglichen Zahlen, um so das Kreditrisiko des Verkäufers zu verringern.

Spin-off-Gründung
S. heißt die Ausgliederung und Verselbständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einer Unternehmung oder einem Konzern, um im eigenen Unternehmen eine neue Idee oder Erfindung zu verwirklichen.
 
 

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