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Glossar | Buchstaben T-Z

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Fachbegriffe T-Z

 
Thesaurierung
T. ist das Einbehalten von Gewinnen zum Zweck der offenen Selbstfinanzierung (Innenfinanzierung). Die Alternativverwendung der Gewinne ist deren Ausschüttung an die Eigenkapitalgeber.

Umlaufvermögen
U. sind Vermögensgegenstände einer Unternehmung, die nicht zur dauerhaften Nutzung im Betrieb bestimmt sind (z. B. Rohstoffe, Halb - und Fertigprodukte, Guthaben auf Konten, Bargeld).

Umsatz
Der U. ist die Summe der in einer Periode verkauften und mit ihren Verkaufspreisen bewerteten Produkte und Dienstleistungen.

Umsatzerlös
Finanzielle Mittel, die dem Unternehmen durch den Verkauf seiner typischen Produkte, Leistungen, Services zufließen.

Umsatzrentabilität
U. kennzeichnet das Verhältnis zwischen Gewinn (Jahresüberschuss) und Gesamterlösen. Die Umsatzrentabilität gibt Auskunft darüber, wie viel das Unternehmen an 1 Euro Umsatz verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10 Prozent bedeutet, dass mit jedem umgesetzten Euro ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet wurde. Steigende Umsatzrentabilität deutet bei unverändertem Verkaufspreis auf eine zunehmende Produktivität im Unternehmen hin, während sinkende Umsatzrentabilität auf abnehmende Produktivität und damit steigende Kosten hinweist.

Unique Selling Proposition (Unique Selling Point)
Die USP hebt ein Unternehmen von seinen Konkurrenten ab. Ziel ist es, ein Produkt oder eine Dienstleistung einzigartig zu machen, so dass es sich von allen Wettbewerbsangeboten deutlich unterscheidet. Die USP kann im Produktnutzen oder auch in den produktbegleitenden Dienstleistungen (z. B. intensive Beratung, kurze Lieferzeit) liegen. Die Einzigartigkeit kann aber auch im Marken- oder Unternehmensimage liegen, z. B. in besonderem Kundenvertrauen.

Unternehmenskultur
Die U. bilden Denk- und Verhaltensmuster sowie Werte und Normen, die im Lauf der Zeit im Unternehmen entstanden sind und in ihm gelten.

Unternehmerlohn
Der U. ist ein fiktives Einkommen, das ein Selbstständiger für seine Tätigkeit kalkuliert, also in Rechnung stellt. Die Höhe des jeweiligen Unternehmerlohns basiert in der Regel auf Vergleichsgehältern angestellter Führungskräfte in ähnlichen Unternehmen.

Urheberrecht
Der Schöpfer eines urheberrechtsfähigen Werkes kann nach dem Urhebergesetz (UrhG) bestimmte Rechte geltend machen. Das U. ist ein Schutzrecht, welches die geistigen, persönlichen und vermögensrechtlichen Ansprüche des Urhebers gegenüber Dritten schützt.

Value Chain
- siehe Wertschöpfungskette

Variable Kosten
V. sind Herstellungskosten, die sich bei einer bestimmten Produktionskapazität mit dem Produktionsvolumen verändern und somit von dem tatsächlichen Produktionsvolumen abhängig sind.

Venture Capital
- siehe Risikokapital

Verbindlichkeiten
V. sind Geldschulden, z. B. für bezogene Waren, Dienstleistungen oder aufgenommene Darlehen oder Kredite.

Verkaufsförderung
- siehe Absatzförderung

Verlust
Als V. wird die negative Differenz aus Ertrag und Aufwand bezeichnet.

Verschuldungsgrad
Diese Kennziffer gibt das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital einer Unternehmung wieder. Diese Relation ist einer der maßgeblichen Faktoren, die beim Rating von Unternehmen eine Rolle spielen. Mit steigendem Verschuldungsgrad geht in der Regel eine Verschlechterung der Kreditkonditionen einher.

Vertriebsweg
- siehe Absatzweg

Vorsteuerabzug
Der V. ist das Recht eines Unternehmers, von seiner Umsatzsteuerschuld die an Vorunternehmer oder Finanzämter entrichtete Umsatzsteuer (sog. Vorsteuer) abzuziehen. Dadurch bleiben Wirtschaftsgüter und Leistungen im Unternehmensbereich grundsätzlich frei von einer Umsatzsteuerbelastung. Die in Rechnungen enthaltene Umsatzsteuer kann der Käufer der Maschine als Vorsteuer vom Finanzamt zurückfordern.

Wagniskapital
- siehe Risikokapital

Wertschöpfungskette
Die W. zeigt den Gesamtwert der unternehmerischen Leistung und lässt sich in zwei Typen untergliedern. Die primären Aktivitäten sind auf die Erstellung und die Vermarktung der eigentlichen Unternehmensleistung ausgerichtet. Dies sind z. B. die Bereiche Logistik, Vertrieb und Marketing, Kundendienst. Sekundäre Aktivitäten wie z. B. die Personalwirtschaft oder die Technologieentwicklung dienen der Aufrechterhaltung des Kerngeschäfts.

Wirtschaftsjahr
- siehe Abrechnungsperiode

Zahlungsunfähigkeit
Z. heißt der Zustand, in dem das finanzielle Gleichgewicht eines Unternehmens nach außen erkennbar und voraussichtlich auf Dauer derart gestört ist, dass Geldschulden nicht mehr beglichen werden können. Der Bestand liquider (unmittelbar verfügbarer) Mittel reicht nicht aus, um alle fälligen Forderungen zu bezahlen. Ist die Illiquidität eines Unternehmens von Dauer, führt dies in der Regel zum Konkurs.

Zeitwert
Z. ist der Wert, der einem Vermögensgegenstand am Bilanzstichtag zukommt.

Zielgruppe
Unter der Z. versteht man die Gesamtheit aller Personen, die mit einer bestimmten Marketingaktivität angesprochen werden sollen.
 
 

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