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Chancen und Risiken

Drei unterschiedliche Szenarien


Bei Ihrem Projekt müssen Sie darstellen, wo Chancen und Risiken liegen. Diese können im Unternehmen selbst oder in seinem Umfeld entstehen. Über die reine Abschätzung der aktuellen Situation bezüglich Ihres Marktes, Ihrer Kunden und Ihrer Konkurrenz hinaus geht es darum, die zukünftigen Entwicklungen richtig einzuschätzen und in Ihrer Unternehmensplanung zu berücksichtigen. In Ihren Überlegungen sollten Sie auf Anzeichen für die künftige Marktentwicklung achten und deren Auswirkungen auf Ihr Unternehmen bedenken. Ihre Erkenntnisse können Sie dann beispielsweise in drei unterschiedlichen Szenarien darstellen:
  • „Normalfall“ - Der nach bestem Wissen und Gewissen zu erwartende Fall tritt ein.
  • „Günstigster Fall“ (Best Case) - Die angenommenen Chancen ergeben sich.
  • „Ungünstigster Fall“ (Worst Case) - Die angenommenen Risiken ergeben sich.

Auf dieser Basis können Sie planen, wie auf das jeweilige Szenario reagiert werden kann. Vielleicht können Sie die Entwicklungen bereits im Vorfeld beeinflussen. Sie sollten Alternativpläne erarbeiten, um mit den Risiken umgehen und alle Chancen nutzen zu können.

Bei den Marktchancen sollten Sie beachten, dass Wachstumsmöglichkeiten auch eine Kapazitätsausweitung bedingen. Denkbare Marktrisiken hingegen können durch Substitutionsprodukte (Technologie und Entwicklung), durch Ihre Wettbewerber oder durch den Markt selbst (Abschwung oder Rezession) entstehen. Im finanziellen Bereich besteht wohl das größte Risiko darin, dass Sie Ihre Zahlungsfähigkeit nicht mehr aufrechterhalten können. Zusammenfassend ist festzustellen, dass jede unternehmerische Tätigkeit neben den sich bietenden Chancen auch mit Risiken verbunden ist. Durch umfassende Informationen und gute Beratung können aber viele Risiken vermieden werden.

Stellen Sie im folgenden gemäß den drei Szenarien die Chancen und Risiken Ihres Vorhabens dar. Beschreiben Sie, wie Sie die Chancen nutzen und auf Risiken reagieren wollen. Wichtig ist, keine Risiken zu verschweigen, sondern zu zeigen, dass sie erkannt und Reaktionsmöglichkeiten bedacht wurden.

 
 

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