Das Saarland stockt aufgrund der hohen Nachfrage das Bundesprogramm „EXIST Women“ mit eigenen Landesmitteln auf.
Dadurch können insgesamt 28 statt ursprünglich 20 gründungsinteressierte Frauen aus dem saarländischen Hochschulumfeld mit jeweils 2.000 Euro bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee unterstützt werden.
Das Programm richtet sich gezielt an Frauen aus dem Hochschulumfeld, die sich für eine Unternehmensgründung interessieren und ihre Geschäftsidee weiterentwickeln wollen. Neben der finanziellen Unterstützung erhalten die Teilnehmerinnen Coachingangebote und die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.
„Wir brauchen mehr Frauen, die den Schritt in die Selbstständigkeit und zur eigenen Gründung wagen. Das Potenzial dafür ist da – das zeigt allein die große Nachfrage nach EXIST Women. Deshalb lassen wir gute Gründungsideen nicht daran scheitern, dass die Plätze im Bundesprogramm ausgeschöpft sind, sondern schaffen mit Landesmitteln zusätzliche Möglichkeiten. Aus 20 geförderten Frauen werden so 28. Mit vergleichsweise geringem Mitteleinsatz können wir hier einen starken Impuls für mehr Gründerinnen im Saarland setzen.“ so Staatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas
Am Montag, 15. September, traf Staatssekretärin Yorgova-Ramanauskas rund 25 Teilnehmerinnen des Programms im Wirtschaftsministerium. Im Mittelpunkt standen der Austausch über ihre Gründungsideen, ihre bisherigen Erfahrungen im Programm sowie die Vernetzung untereinander.